Wintereinbruch- Harte Zeiten für den Eisvogel

Durch die kalte Polarluft hat sich bei uns in der Region der Winter eingestellt. Seen und in Teilen auch Bäche sind zugefroren. Für viele Menschen ein Grund zur Freude, für einige tierische Bewohner eine schwierige Zeit der Nahrungssuche.
Tiere, die auf offene Wasserflächen angewiesen sind, stehen vor ernsten Herausforderungen. Der bei uns heimische Eisvogel benötigt offene Wasserflächen, um seinen Nahrungsbedarf an Kleinfischen zu erjagen. Er lauert dabei auf seinem Ansitz über dem Wasser und erspäht die Beute, um dann blitzschnell ins Wasser zu stoßen und die Beute mit dem Schnabel zu ergreifen.
Mit dem Zufrieren der Teiche fallen seine bevorzugten Jagdreviere weg. Er ist jetzt vermehrt an den noch offenen Bachabschnitten oder an der Ostsee in Häfen mit eisfreien Stellen bei der Jagd zu beobachten. Beim VEFPU gingen in den letzten Tagen besonders viele Sichtungsmeldungen ein. Dieses ist nicht auf eine zu hohe Population zurückzuführen, sondern auf die oben beschriebene geänderte Jagdverhalten.

Übrigens kommt der Name Eisvogel nicht von Eis im eigentlichen Sinne. Man rätselt noch über die Entstehung des Namens. Wahrscheinlich wurde der Name aus dem germanischen Wortstamm ‚Aise‘ oder ‚eisan‘ abgeleitet, welche das smaragdfarbene Gefieder des Eisvogels als schillernd beschreibt. In jedem Fall ist der Eisvogel nicht besonders gut auf Eis eingestellt, im Gegenteil werden in strengen Wintern lokale Populationen manchmal sogar komplett vernichtet.

Neben den heimischen Vögeln kommt es bei anhaltenden stürmischen Wetterlagen oft zur Verdriftung nicht heimischer Vogelarten. So geschehen am 13. Februar, als unser Ornithologe Sven als einer der ersten eine ornithologische Sensation am Kitzeberger Strand beim Joggen beobachten konnte.
Ein Drosseluferläufer ist aus seiner nordamerikanischen Heimat verdriftet und erstmals bei uns nachgewiesen worden. Der Drosseluferläufer ist dem heimischen Flussuferläufer in Gestalt und Verhalten sehr ähnlich, allerdings durch seine rötlichen Beine leicht von ihm zu unterscheiden. Glückwusch zu dieser europäischen Erstsichtung geht an Sven!

Eine kleine ornithologische Sensation, ein Drosseluferläufer aus Nordamerika am Kitzeberger Strand

Ein kleines Video des Drosseluferläufers findest du hier, aufgenommen am 18. Februar 2021.

Neues VEFPU Positionspapier zur Gewässerstruktur

Der VEFPU hat in den letzten Jahren einige Erfahrungen bei der Umsetzung von Gewässerrestrukturierungsmaßnahmen in unserer Region gemacht. Diese Erfahrungen sind nun in ein Positionspapier des VEFPU eingeflossen, welches unter folgendem link auf unserer Webseite unter Info > Positionspapiere > Gewässerstrukturierung veröffentlicht wurde.
Zum einen werden in dem Papier die vom VEFPU empfohlenen fachlichen Maßnahmen für die Bäche unserer Region dargestellt. Es wird je Maßnahme die zu Grunde liegende Problematik und der jeweilige Lösungsansatz allgemein dargestellt. Neben den fachlichen Maßnahmen sind die gemachten Erfahrungen zu Genehmigungsvorgängen eingeflossen. Hier hat der VEFPU wertvolle Erkenntnisse und Handlungsfelder in der Zusammenarbeit mit Behörden gesammelt. Es geht hier schlicht darum, die Genehmigungsverfahren mit Behörden deutlich zu verbessern.
Am Beispiel der Heikendorfer Mühlenau sei das an dieser Stelle thematisiert: Der VEFPU hat 2018 das Vorhaben an die Gemeinde herangetragen an der Heikendorfer Mühlenau Maßnahmen zur Verbesserung an der AU durchzuführen. Dabei sollten zunächst einfache Maßnahmen durchgeführt werden, die gemäß Gesetzeslage Wasserhaushaltsgeseetz) keiner Genehmigung bedürfen. Die Gemeinde hat sehr positiv auf dieses Anliegen reagiert und Anfang 2019 die aus Gemeindesicht notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Es wurden runde Tische mit den Anwohnern durchgeführt, die angedachten Maßnahmen erläutert und schließlich der VEFPU per Gemeindebeschluss als Beauftragter zur Pflege der Mühlenau beauftragt. Nun hätte die Umsetzung starten können. Es wurde nun jedoch der guten Ordnung halber noch der Kreis eingeschaltet. Die untere Naturschutzbehörde stimmte schnell zu, wollte aber noch weitere Behörden des Kreises einbeziehen, wie anscheinend üblich nur der guten Ordnung halber. Nach anfänglichen weiteren Abstimmungsterminen mit dem Kreis konnte hier über 1,5 Jahre kein Fortschritt erzielt werden. Die gute alte Ordnung hat also zum Stillstand geführt. Wir als VEFPU halten uns natürlich an Gesetze und setzen Maßnahmen gesetzeskonform um. Zunächst gehen wir immer davon aus, dass Behörden in ihrem Zuständigkeitsbereich geübt sind und Genehmigungsverfahren effektiv und korrekt anwenden. Nach Zweifeln an dieser Prämisse haben wir die Gesetzeslage erneut juristisch prüfen lassen. Im Ergebnis hat sich unser Standpunkt aus 2018 bestätigt. Wir setzen die ausdrücklich gemäß Wasserhaushaltsgesetz geforderten und nicht genehmigungspflichtigen Maßnahmen um. Unter diese Maßnahmen fällt z.B der jetzt erfolgte Aufbau eines Eisvogelnistkastens am Dammteich.

Direkt zum vollständigen Positionspapier.

Ein „neues“ Zuhause für den Eisvogel

Am vergangenen Samstag haben wir uns zu einem Arbeitseinsatz getroffen, um zwei Eisvogelbruthöhlen aufzustellen. Im Vorfeld hatte sich der VEFPU viele Informationen geholt und eine Begehung zur optimalen Standortsuche mit Wilfried Stender vom Interessenkreis Schwentine Eisvögel durchgeführt. Neben den technischen Bauanforderungen für eine wahrscheinliche Benutzung, mussten Wasser Pegelstände, das Ausschließen vor Fremdbelegung oder Schutzvorrichtungen vor Mader, Ratten, Katzen und Störungen durch den Menschen bedacht werden.

Der Eisvogel gräbt seine Röhren ins Erdreich und legt im Innern einen „Kessel“ als Nisthöhle an. Dazu sind Steilufer oder Abbruchkanten in Gewässernähe erforderlich.

Nach dem Aufstellen des Nistkastens wird er mit Erdarbeiten an die natürliche Umgebung angepasst und anschließend mit Buschwerk bedeckt.

Leider fehlt es in Heikendorf oft an geeigneten Brutplätzen, da die natürlichen Steilufer durch künstliche Begradigungen beseitigt wurden. Unsere Nisthilfen stellen quasi die Nachbildung eines Steilufers dar, sind mit einer Brutröhre und einem innen liegenden Kessel versehen. Wichtig ist, zwei solcher Bruthilfen nahe beieinander anzubieten, denn das Eisvogelmännchen füttert die fast flüggen Jungtiere in der einen Bruthöhle noch, während das Weibchen bereits in der benachbarten Bruthöhle auf einem neuen Gelege sitzt.

Mit Lehm bestrichene Frontansicht der Bruthilfe mit den 2 Einfluglöchern

Mit maschineller Unterstützung durch Garten- und Landschaftsbau – Frank Gesche konnte die Aktion innerhalb von wenigen Stunden durchgeführt werden. Für das Fundament wurde der sog. Amtsschimmelkieshaufen am Dammteich verkleinert und zusätzlich ca. 4 Kubikmeter Mutterboden aufgeschüttet. Nun hoffen wir auf Bruterfolge.

Der VEPU möchte sich recht herzlich für die Spenden bei den Gemeindewerke Heikendorf, dem HGV Heikendorf und Anna Hantelmann bedanken.

Der Projektleiter Jörg Hantelmann beim Verfüllen des Nistkastens erläutert das wichtige Verfüllen mit Erde auf diesem Video


Spende des Heikendorfer Gewerbevereins HGV

Jedes Jahr verkauft der Heikendorfer Gewerbeverein Kalender für einen guten Zweck. Dabei werden alle Einnahmen an gemeinnützige Zwecke und damit Vereine gestiftet. Dieses Jahr ist der VEFPU zum ersten mal Nutznießer. Wir freuen uns über 1000 Euro Spende des HGV und bedanken uns ganz herzlich für diese tolle Aktion.

Die Übergabe des Schecks erfolgte durch den Vorsitzenden des HGV Bernd Steffen. Jörg Hantelmann und Lars Wode nahmen den Scheck für den VEFPU dankbar entgegen. Jörg Hantelmann dazu: „Wir sind gerade dabei die Heikendorfer Mühlenau ökologisch aufzuwerten und haben dazu viele Maßnahmen geplant, für die wir das Geld sehr gut einsetzen können. Unter anderem wollen wir Kiesel und Findlinge in den Bach einbringen,  Nisthilfen für Eisvögel aufstellen  und natürlich auch die kostenintensiven Wassermessungen fortführen.“
Im  Rahmen der Übergabe freute sich Bernd Steffen über eine informative kurze Begehung der Heikendorfer Mühlenau und wünschte viel Erfolg bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Absage der Restrukturierungsmaßnahme Heikendorfer Mühlenau am 13. Juni 2020

Leider hat die untere Wasserbehörde des Kreises Plön die Genehmigung für die Umsetzung der Maßnahme nicht rechtzeitig erteilt. Trotz der fachlich positiven Bewertung der geplanten Maßnahmen fehlt damit die rechtliche Grundlage, ohne die der VEFPU als ordentlicher Verein nicht agieren kann. Entsprechend muss der Termin am 13 Juni abgesagt werden. Sobald der Kreis den Vorgang bearbeitet hat und die Genehmigung final erteilt, wird ein neuer Termin angesetzt.

Für unsere vielen ehrenamtlichen Mitglieder und insbesondere das Projektteam ist das sehr schade. Es ist viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt worden. Zudem entsteht durchaus ein wirtschaftlicher Schaden, da für gemietetes Gerät Anzahlungen geleistet wurden und Stornogebühren fällig werden. Der Vorstand wird den Vorgang genau analysieren und für alle Transparenz schaffen. An dieser Stelle ein besonderer Dank an das Projektteam um Sven Lange. Die Planung der Maßnahme und die Abstimmung mit allen Gremien, über Gemeinde bis zum Kreis, war vollständig, fristgerecht und äußerst professionell.
Das Projekt hat geliefert, der Kreis leider nicht.

Frühjahrsmessungen an der Heikendorfer Mühlenau

Im Rahmen des Projektes Wassermessungen ist die Wasserqualität der Heikendorfer Mühlenau am 25. April 2020 intensiv untersucht worden. Dabei wurden die Parameter Sauerstoff, Nitrat, Phosphat und Temperatur an mehreren Stellen der Au gemessen.
Messtellen waren:
– der Abflussbereich des Dammteiches
– oberhalb des Dammteiches an der Ölsperre
– Zufluss Neuheikendorf
– Zufluss Schrevenborn
– Zusammenfluss oberhalb B502

Die Messungen zeigten zu einzelnen Parametern teils deutliche Unterschiede an den jeweiligen Messtellen. Insgesamt waren die Sauerstoffwerte in allen Messungen über 10 mg /l also in einem guten Bereich. Die Phosphat- und Nitratwerte waren meist über den vorgegebenen Grenzwerten der EU Rahmenrichtlinie, also in einem schlechten Bereich.

Die Phosphat- und Nitratwerte unterscheiden sich deutlich in den Messtellen ‚Zufluss Heuheikendorf‘ und ‚Zufluss Schrevenborn‘. Im Zufluss Schrevenborn sind die Phosphatwerte mit 0,042 mg/ l im zulässigen Bereich. Im Zufluss Neuheikendorf wurde mit 0,158 mg/ l ein sehr hoher Wert gemessen. Zulässig sind gemäß EU Wasserrahmenrichtlinie lediglich 0,07 mg/ l.
Für Nitrat zeigte sich ein umgekehrtes Bild. Im Zufluss Neuheikendorf wurde mit 6,0 mg/ l der Grenzwert von 11,3 mg/ l eingehalten. Im Zufluss Schrevenborn wurde dieser Grenzwert mit 44,4 mg/ l um fast das vierfache überschritten.

Die Ergebnisse der Messungen zueinander waren insgesamt konsistent. So lagen die Messwerte unterhalb der Zuflüsse im Zwischenbereich der oberhalb gemessenen Messergebnisse. Entsprechend lassen sich folgende grundsätzlichen Schlussfolgerungen ziehen:

  1. Im Zuflussbereich Schrevenborn ist der Stickstoffeintrag ursächlich für die insgesamt hohe Belastung der Mühlenau. Als Nitratquelle scheint nur der landwirtschaftliche Eintrag plausibel. Der Zufluss Neuheikendorf spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
  2. Im Zuflussbereich Neuheikendorf ist der Phosphateintrag ursächlich für die insgesamt hohe Phosphatbelastung der Mühlenau. Hier ist die Quelle nicht eindeutig zu benennen,, vermutlich liegt sie in der nahen Bebauung nebst entsprechender Einleitungen begründet. Der Zufluss Schrevenborn spielt als Phosphatquelle keine Rolle.

Mit den Messergebnissen zeigte sich Jörg Hantelmann zufrieden: „Die Ergebnisse zeigen deutlich eine Differenzierung der Nährstoffeinträge je Zufluss. Das kann die Grundlage für zielgerichtetes Handeln sein. Wir werden allerdings zunächst die Ergebnisse in weiteren Messreihen bestätigen müssen und dabei vor allem den jahreszeitlichen Verlauf im Blick haben. Darauf aufbauend werden wir dann die geeigneten Maßnahmen zur Verbesserung des chemischen Zustands der Mühlenau identifizieren.“

Jörg entnimmt eine Wasserprobe unterhalb des Zusammenflusses der beiden Quellzuflüsse an der Heikendorfer Mühlenau, um sie dann mit dem Messkoffer chemisch vor Ort zu analysieren. (wie im Titelbild zu sehen)

Mehr zum Projekt Wassermessungen findet ihr hier

Wassermessungen an der Heikendorfer Mühlenau

Durchgeführt mit Aquatec durch F. Gesche und J. Hantelmann/ ausgewählte Parameter

Der VEFPU hat im Herbst des letzten Jahres begonnen Wassermessungen an den Fließgewässern der Probstei durchzuführen. Das Messteam hat sich mit dem Umgang der Messgeräte vertraut gemacht und hat bereits eine Vielzahl von Messungen durchgeführt. Ziel ist es zunächst bis zum Herbst 2020 einen jahreszeitlichen Verlauf für ausgewählte Parameter darzustellen. Auf dieser Basis sollen dann ggf. Maßnahmen abgeleitet werden. Beim Parameter Stickstoff erkennt man schon jetzt eine deutliche Zunahme, wahrscheinlich verursacht durch die im Frühjahr typischen landwirtschaftlichen Düngeaktivitäten. Am Beispiel der Heikendorfer Mühlenau ist das gut anhand der Parameter Nitrit und Nitrat in obiger Abbildung zu erkennen. Beide Werte sind am 2. April deutlich im Vergleich zum 10. November gestiegen.

Insgesamt lässt sich bei allen Messungen eine Überschreitung der empfohlenen Richtwerte für Nährstoffe erkennen. Teils sind diese Überschreitungen erheblich. Die Richtwerte (RW) sind in der obigen Abbildung als gelber Balken dargestellt. Die Messergebnisse überschreiten diese bei allen Messungen, sind also gemäß EU Wasserrahmenrichtlinie im roten Bereich.

Müllsammelaktion an der Heiklendorfer Mühlenau

Auch in diesem Jahr hat der VEFPU eine Müllsammelaktion an der Heikendorfer Mühlenau durchgeführt. Auf Grund der aktuellen Coronakrise wurde auf das anschließende gesellige Beisammensein mit Erbsensuppe verzichtet.
 Zehn VEFPU Mitglieder trafen sich an der Entenbrücke, um dann gemeinsam flussaufwärts den Müll zu sammeln. Insgesamt wurde deutlich weniger Müll eingesammelt als in den Vorjahren. Offensichtlich hat sich das Müllverhalten der Heikendorfer stark verbessert.

So konnte der Schwerpunkt auf die Beseitigung von Zaunresten gelegt werden. Mit Kneifzangen bewaffnet konnte oberhalb des Dammteiches viel alter Zaun eingesammelt werden. Wie auf dem Bild zu sehen kam so doch noch ein ordentlicher Haufen Müll zusammen.

Ein „richtiges“ Zuhause für den Eisvogel

Wilfried Stender vom Interessenkreis Schwentine Eisvögel (http://schwentine-eisvogel.info/) war im Dezember auf Einladung des VEFPU zu Besuch in Heikendorf.

2019 gab es seitens der Vereinsmitglieder bereits mehrere Sichtungen, sowohl am Dammteich als auch im Mündungsgebiet der Mühlenau, so dass die vorsichtige Annahme getroffen werden kann, dass dieser kleine fliegende Diamant in Heikendorf heimisch ist. Ob es sich bei den gesehenen Tieren, um Gäste (Jungvögel) der Schwentine, oder schon um hiesige Aufzuchten handelt ist nicht belegt. Die vor mehr als 20 Jahren angelegten Bruthöhlen erfüllen nicht mehr ihren Zweck.

Als eine Fördermaßnahme ist nunmehr der erneute Bau von Nisthilfen vorgesehen und Wilfried Stender hat bei der Begehung sein umfangreiches Wissen an Jörg und Sven weitergegeben. Laut dem Experten eignen sich einige Bereiche mehr und andere weniger für die Platzierung der Brutmöglichkeiten. Neben den technischen Bauanforderungen für eine wahrscheinliche Benutzung, müssen auch Wasser Pegelstände, das ausschließen vor Fremdbelegung oder Schutzvorrichtungen vor Mader, Ratten und Katzen bedacht werden.

Erste Messungen der Wasserqualität an der Heikendorfer Mühlenau

Nachdem wir bereits vor einiger Zeit  den ersten Wassermesskoffer erstanden haben und uns mit Inhalt und Vorgehen vertraut gemacht haben, sind die ersten VEFPU Messungen an der Heikendorfer Mühlenau durchgeführt worden. Frank Gesche koordiniert dabei die Messungen, die an mehreren Gewässern der Probstei durchgeführt werden. Ziel dabei ist es nach einheitlichen Verfahren ausgewählte Qualitätsparameter regelmäßig zu messen. Damit soll zum einen die Wasserqualität der Gewässer vergleichbar werden, zum anderen sollen Maßnahmen zur Verbesserung dieser identifiziert werden.
Weitere Informationen zum Wassermesskonzept finden sich hier:

Frank misst an der Entenbrücke einen PH Wert von 7,5

Frank meint zur Durchführung der Wassermessungen: „Nach einer Einweisung und ein wenig Übung im Umgang mit den Messgeräten erreicht man schnell konstante Werte. Das heisst mehrmalige Messungen zeigen geringe Abweichungen zueinander. Ich bin überzeugt, dass wir so wertvolle Informationen für den besseren Schutz unserer Gewässer sammeln, vor allem im jahreszeitlichen Verlauf ergeben sich neue Erkenntnisse.“
Jörg Hantelmann und Ralf Schulz sind ebenfalls überzeugt von der Wichtigkeit der Messungen. Jörg wird sich dabei vorrangig um die Hagener Au kümmern, Ralf zunächst um die Mittenbek.